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Inge Reinbold - Bioenergie in Freiamt | Auf dem Weg zu 100 Prozent

Inge Reinbold – Bioenergie in Freiamt

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Mein Name ist Inge Reinbold und ich bewirtschafte hier mit meinem Mann und meinem Sohn zusammen diesen Betrieb. Wir hatten bis vor zwölf Jahren einen Betrieb mit Fleischerzeugung, Rindermast und Schweinemast und haben dann eine Biogas-Anlage gebaut und produzieren seither Strom und Wärme.

Warum haben Sie sich für eine Biogas-Anlage entschieden?

Der Auslöser dafür war eigentlich die BSE-Krise. Wir hatten die Krankheit hier nicht, aber durch den Preisverfall bei den Tieren, hatten wir von der Rindermast nicht mehr genug Einkommen und haben dann ein anderes Einkommen gesucht. Unser jüngster Sohn, der jetzt hier Betriebsleiter ist, hat sich dann für Biogas interessiert und durch ihn sind wir dann zu dieser Biogas-Anlage gekommen. Wir bewirtschaften hier 80 Hektar landwirtschaftliche Fläche, wobei über die Hälfte reine Wiese ist und auch dieses Gras wird in der Biogas-Anlage verwertet. Es wird geerntet von Mai bis Oktober und alles was wir ernten wird in Fahrsilos haltbar gemacht, so dass es über das ganze Jahr verteilt in der Biogas-Anlage verfüttert werden kann. Wir haben zwei geschlossenen Gruben, also einen Fermenter und einen Nachgährer. In diesen beiden Behältern findet die Vergährung statt. Was wir da reinmachen, diese Silage und auch Gülle, das ist das Futter für die Bakterien, die da drin arbeiten. Die Bakterien zersetzen diese Silage, und dadurch entsteht das Biogas. Das Gas wird verbrannt in einem Motor und treibt damit einen Generator an und der produziert Strom. Wenn dieser Motor läuft entsteht auch Wärme. Die Wärme nutzen wir von Anfang an um unsere Nachbarn zu versorgen. Die haben keine eigene Heizung mehr, nur noch einen Wärmetauscher im Keller und dieser Wärmetransport funktionert über warmes Wasser. Wir haben Wärmeleitungen verlegt zu den Nachbarhäusern. Das sind 15 Wohnungen, die versorgt werden. Seit 2009 haben wir eine Wärmeleitung zur Schule und zur Turnhalle von Freiamt und diese beiden großen Gebäude werden jetzt seit fünf Jahren schon mit unserer Wärme versorgt. Diese große Menge an Wärme können wir aufbringen weil wir auch die Abgaswärme der Motoren nutzen. Wir haben Abgaswärmetauscher, die auch die große Hitze, die zum Auspuss rausgeht, abnehmen und in Wasser speichern. Ganz aktuell haben wir neue Leitungen gebaut zum Kurhaus in Freiamt. Das sind 800 Meter neue Leitung. Das Kurhaus hat den Vorteil, dass die auch über den Sommer für das Schwimmbad mehr Wärme brauchen als ein ganz normaler Haushalt, der im Sommer sehr wenig Wärme braucht. Der Nachteil davon ist, dass dann im Winter wenn es sehr kalt ist, die Motorenwärme nicht mehr ausreicht. Dafür haben wir einen Hackschnitzelofen installiert, der dann die fehlende Wärme dazu produziert, auch für Notfälle, wenn die Biogas-Anlage wirklich mal Probleme haben sollte. So ist die Wärmelieferung garantiert. Das ist ganz wichtig, denn diese Häuser haben keine eigene Heizung mehr, nur noch ihre Wärmetauscher und sind darauf angewiesen und wir sind verpflichtet die Wärme zu produzieren.

Ist das dann noch Landwirtschaft oder hat das Berufsbild jetzt einen anderen Namen?

Es ist noch Landwirtschaft, das ist mir ganz wichtig denn die Landbewirtschaftung ist genau die gleiche geblieben wie vorher. Wir säen und ernten genauso wie früher für unsere Tiere, nur dass das Endprodukt jetzt ein anderes ist. Vorher haben wir Fleisch erzeugt, Rindfleisch und Schweinefleisch, und heute ist das Endprodukt Strom und Wärme. Der Ablauf ist natürlich ein anderer. Wir haben keine großen Tiere mehr in unseren Ställen, sondern wir haben Milliarden kleiner Tiere. Das sind unsere Bakterien, die auch gut versorgt und gut gepflegt werden müssen. Die müssen sich wohlfühlen sonst produzieren die kein Gas und dann gibt es auch keinen Strom und keine Wärme. Aber wenn man das mal ein paar Jahre gemacht hat, dann weiß man worauf es ankommt und was diese kleinen Tiere benötigen. Es ist auch nichts anderes wie vorher die großen Tiere, denn diese Bakterien sind ja im Kuhmagen schon vorhanden. Also wir brauchten keine Bakterien einsetzen sondern in der Gülle sind diese Bakterien vorhanden. Wenn sie dann das Umfeld haben, also die Wärme und die Nahrung, die sie brauchen, dann vermehren die sich und dann arbeiten die auch und dadurch entsteht das Gas.

Kann es sein, dass die Freiämter allgemein sehr unternehmerisch und vorausdenkend sind?

Ich würde sagen mitdenkend, man stellt sich den Gegebenheiten immer wieder neu. Das ist schon ganz ganz wichtig. Ich weiß nicht, ob sie wissen woher der Name Freiamt kommt. Das waren Bauern, die ein freies Amt hatten, also weniger Abgaben bezahlen mussten durch Verhandlungen. Ganz so weit wollen wir ja jetzt nicht zurück gehen. Aber ich denke schon, dass man da einfach mit dem Fortschritt mitgegangen ist und auch sieht dass solche Sachen wie die Kernkraft einfach keine Lösungen sind. Man hat sehr viel in Photovoltaik und natürlich die Windräder gebaut, wie das noch relativ schnell oder zügiger ging von den Genehmigungen her und war so schon vor einigen Jahren energieautark, allerdings nur auf der Stromseite. Das war vor fünf Jahren schon. Ich denke das ist ein gutes Ergebnis.

Ja das ist sehr beeindruckend und deshalb frage ich mich wie es kommt, dass an einem Ort etwa zeitgleich verschiedene Leute als Pioniere mit verschiedenen erneuerbaren Energien angefangen haben. Was war Ihr Vorbild?

Vorbild? Es war eigentlich die Not weil die Einnahme über die Tiere wegfiel. Mein Mann und ich hätten das vielleicht noch machen können bis zu unserer Rente. Aber den Hof an einen Nachfolger weiterzugeben hätten wir mit dieser Tierhaltung nicht mehr gekonnt. Das sieht man an unseren Nachbarbetrieben. Da haben die meisten jungen Leute andere Berufe. Die haben die Tierhaltung aufgegeben und die gehen irgendwo als Pendler arbeiten. Die Viehwirtschaft hat sich auf wenige Betriebe konzentriert, die haben sich auf Milch spezialisiert haben, was immer noch einigermaßen war von den Einnahmen. Aber die Rindermast und die Schweinemast ist in unserem Gebiet fast nicht mehr zu finden weil es sich einfach nicht mehr lohnt, nur noch in ganz großen Ställen. Das können wir hier bei uns nicht machen. Das ist kleinstrukturiertes Gebiet. Wir haben nur 22 Hektar landwirtschaftliche Fläche als Eigentum. Alles andere ist zugepachtet. Das ist auch nur möglich weil jetzt viele andere Landwirte ihre Tierhaltung aufgegeben haben und dadurch die Felder nicht mehr selber bewirtschaften.

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Sie sprechen von einer langsamen Entwicklung. Was haben Sie schon alles aufgebaut und wo geht es noch hin?

Es ist so, dass die Bestimmungen und auch die Vorgaben für diese Biogas-Sache immer schwieriger werden. Baubestimmungen werden immer schwierger und die Auflagen immer größer. Wir haben jetzt seit ein paar Jahren einen Umweltgutachter, der unseren Betrieb das ganze Jahr über begleiten muss. Wir müssenjedes Kilo, das vergoren wird, aufschreiben. Das ist alles dokumentiert und ist auch in Ordnung so. Aber vergrößern möchten wir eigentlich nicht. Auch arbeitsmäßig können wir unsere Anlage nicht vergrößern. Aber wir können jetzt mehr Wärme abgeben. Wir haben auch eigenen Wald und möchten durch diesen Hackschnitzelofen dann einfach diesen Betrieb abrunden, aber nicht mehr vergrößern, einfach nur auf einem guten Niveau halten. Wir wollen in diesem überschaubaren Rahmen bleiben und das, so wie wir es jetzt machen, weiter betreiben.

Gibt es irgendwelche Widerstände hier gegen den Bau von Biogas-Anlagen?

Nein, also da ist mir gar nichts bekannt. Es sind ja auch überhaupt keine Nachteile vorhanden durch solch eine Anlagen. Zum Beispiel die Geruchsbelästigung war von unseren Ställen vorher wesentlich größer als jetzt von der Biogas-Anlage.

Worauf sind Sie besonders stolz auf Ihrem Hof?

Stolz kann man das nicht nennen. Den Betrieb erhalten um ihn an die nächste Generation weiterzugeben, das war im Schwarzwald eigentlich immer das Ziel jeder Generation war. Dass man den Hof erhält, erneuert, verbessert für die nächste Generation und ich denke, dass uns das gelungen ist, obwohl ich am Anfang manchmal ganz unsicher war. Der Sohn hat einen zweiten Beruf, er hat ja Elektriker gelernt, und ich war mir am Anfang wirklich nicht sicher ob das der richtige Weg ist, oder den Betrieb aufzugeben und irgendwo arbeiten als Elekriker vielleicht leichter und einfacher gewesen wäre. Aber ich denke diese Frage stellt sich schon lange nicht mehr. Der Betrieb ist da, die Investitionen sind getätigt. Die Schulden sind da, es läuft Zins und Tilgung an. Der Betrieb muss weiterlaufen und ich denke durch diesen Zubau, durch den Leitungszubau hat unser Sohn auch gezeigt, dass er das in diesem Sinne weitermachen möchte und weitermacht. Das ist einfach eine Investition auf viele Jahre. Aber wenn wir einen Stall gebaut hätten für Milchkühe wäre das nichts anderes gewesen. Da bindet man sich auch an diese Sparte. So haben wir uns jetzt an diese Biogas-Anlage gebunden, in der Hoffnung, dass man das jetzt nicht wieder abwürgt. Denn fest steht eigentlich nur der Strompreis von diesen 10,1 Cent für 20 Jahre. Der NaWaRo-Bonus, den wir zur Zeit bekommen mit 7 Cent, der ist immer nur für drei Jahre. Also man kann per Gesetz diesen Bonus immer wieder zurückfahren oder verändern. Und wir hoffen natürlich, dass auch die neue Regierung jetzt das Verfahren beibehält, dass wir diesen Betrieb weiterführen können.

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